13.09.2015

F-I | FC Erfurt Nord I - TSG Stotternheim | 10:0 (5:0)

Von Jan-Hendrik Schekirka

Bei ihrem ersten Auftritt als nunmehr alter Jahrgang in der F-I, feiern unseren Jungs einen gelungenen Start in die neue Saison.

Ein neues Trainerteam, eine neue Saison, neues Glück. Aber die Mannschaft ist die alte geblieben und das merkte man von Beginn an. Fast in der gleichen Besetzung wie noch letzte Saison übernahm unser schon gut eingespieltes Team aus der letztjährigen F-II sofort das Kommando. Mit einem neuen offensiveren Spielsystem, in welches unsere Jungs jetzt langsam reinwachsen sollen, drängten wir Stotternheim von Anfang an  in die eigene Hälfte. Der Gegner konnte nur reagieren, fand kaum ins Spiel und war ausschließlich damit beschäftigt, unsere durchaus sehenswert herausgespielten Torchancen zu verteidigen.

Aber das erste Spiel nach langer Pause ist immer ein bisschen schwieriger und so brauchte es auch bei unseren Jungs ein paar Minuten, bis man den richtigen Rythmus und das richtige Timing fand. In der achten Minute war es dann soweit, das Abwehrbollwerk der Stotternheimer war geknackt und unsere Mannschaft versank im ersten Torjubel der neuen Saison.
Ab jetzt lief das Spiel fast von alleine. Noch in der ersten und auch im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit, zeigte unsere Mannschaft unzählige teilweise sehr schön herausgespielte Torchancen. So feierte man vier weitere Treffer in der ersten und nochmals fünf in der zweiten Halbzeit, zum absolut verdienten 10:0 Endstand.

Aber wo viel Licht ist, gibt es natürlich auch ein paar Schatten und so zeigte das Spiel uns auch, woran wir im neuen Spielsystem noch arbeiten müssen. So beklagte man teilweise leichtfertige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, ausgelöst durch zu eigensinnige oder zu komplizierte Aktionen im Mittelfeld oder im Angriff. Dazu kam dann eine teilweise zu offensive Spielweise der gesamten Hintermannschaft im neuen Spielsystem. Dies führte zu einigen gefährlichen Kontern und das hatte Stotternheim durchaus gut drauf. So wurde man das ein oder andere mal schon knapp an der Mittellinie überrannt und es genügte ein schneller Spieler und es wurde gefährlich in unserem Strafraum. Aber zum Glück fehlte unsererem Gegner etwas mehr Coolness vorm Tor und so blieben alle Konterchancen ungenutzt und wir, zur Freude aller Beteiligten, im ersten Spiel auch gleich ohne Gegentreffer.