11.05.2015

E-I | FC Empor Erfurt - FC Erfurt Nord | 2:12 (2:4)

Von Frank Barthel

Spiele werden weiterhin nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit und Konzentration absolviert.

Je länger die Saison dauert, umso größer wird der Schlendrian im Team. Aufgrund von fehlender Ernsthaftigkeit, Egoismus und mangelnder Konzentration, laden wir weiterhin unsere Gegner zum Toreschießen ein.

Was uns am Anfang der Saison noch ausgezeichnet hat, dass wir zusammen spielen und gemeinsam eigene Torchancen erarbeiten und die des Gegners verhindern, hat sich in den letzten Spielen in Einzelaktionen und Torgeilheit umgewandelt. In der Abwehr spielt man so, als ob man sich sicher ist, das nicht passieren kann und vorne versucht jeder alleine so viele Tore wie möglich zu schießen.

Und so lag man wiedereinmal mit 0:1 hinten, nach einer Ecke, keiner wollte oder konnte zum Ball und so prallte der Ball von Ozan zwischen die Beine von Julius ins Tor. Man zog zwar nun, mit mehr oder weniger Hilfe vom Gegner auf 4:1 davon, aber eine weitere Ecke bei der keiner reagiert (warum auch, wird ja schon nicht passieren) landete im Tor. Und das war in der ersten Halbzeit nicht die einzige Chance des Gastgebers!

Nach klarer Ansage der Trainer, lies man nun zwar den Ball besser laufen und entschied das Spiel nun innerhalb weniger Minuten für sich, aber in der Defensive liegt noch viel Arbeit vor uns.

Fazit: Wir Trainer haben Verständnis dafür, das jeder Spieler "sein" Tor machen will, gerade, wenn man merkt, dass man fussballerisch überlegen ist. Aber dieser übertriebene Egoismus der teilweise im Spiel stattfindet, ist nicht zu akzeptieren!