16.04.2015

D-II | SV Alach - FC Erfurt Nord II | 7:0 (1:0)

Von Georg W. Leonhardt

Gegen einen Gegner zu verlieren, der seine Staffel dominiert, ist nicht dramatisch. Zu kapitulieren ist dagegen inakzeptabel.

Das dieses Spiel für uns zu einer Abwehrschlacht werden würde, war von Anfang an klar. Daher wurde schon in der Kabine eine Niederlage als mögliches Szenario besprochen. Die Frage ist nur, wie man verliert.

Bis zur Halbzeitpause lagen wir nur mit einem Tor hinten, hatten uns aber auch keine nennenswerten Torchanchen erspielt. Halbzeit Zwei knüpfte dann nahtlos an Halbzeit Eins an. Und zwar immer der selbe Ablauf, Spieleröffung schlecht, Mittelfeld überfordert und die Abwehr muss wieder laufen was das Zeug hält. In Minute 45 passiert es dann, einer unserer Abwehrspieler erhöht für Alach auf 2:0. Die folgenden 15 Minuten waren an Grausamkeit fürs Auge nicht zu überbieten. Sechs Tore innerhalb einer Viertelstunde sprechen Bände.

Fazit: Erfolg hat nichts mit Glück zu tun, den muss man sich erarbeiten.