13.10.2015

1. Männer | Trainerstimmen zum Pokalspiel

Von Hartmut Gerlach

Das tolle Pokalspiel vom Wochende ist zwar schon drei Tage alt. Trotzdem wollen wir noch mal kurz die Trainer zu Wort kommen lassen. Nach Spielschluss sprach Rudolstadts Pressesprecher Hartmut Gerlach mit beiden Verantwortlichen.

Nach 120 Minuten im Landespokal zwischen der SG FC Erfurt Nord und unserem FC Einheit sprachen wir im Stadion an der Grubenstraße mit den Trainern beider Teams. Und das sagten sie:

Uwe Starkloph (SG FC Erfurt Nord):

„Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen für eine wunderbare erste, für eine noch schönere zweite Halbzeit und eine kämpferische Leistung in der Verlängerung. Wenn man bedenkt, dass wir zwei Mal trainieren und gegen eine Mannschaft spielen, die ich gegen Eisenach beobachtet habe - das war ein sehr, sehr gutes Spiel von der Einheit - habe ich gesagt, dass wir den Gegner zustellen müssen. Deshalb hieß unsere Taktik von Anfang an Pressing. Denn wenn Rudolstadt einmal ins Spiel kommt, wird es schwierig. Unser Vorhaben ist über die ganze Zeit gut aufgegangen. Am Schluss war es ein glücklicher Sieg für den FC Einheit. Ich hätte mich sehr über ein Elfmeterschießen gefreut. Aber wir haben schon mal vor drei Jahren, als wir noch in der Kreisoberliga waren, knapp verloren. Da waren wir auch nah dran. Vielleicht schaffen wir es nächstes Jahr.“

Holger Jähnisch (FC Einheit Rudolstadt):

„Ich habe in der Mannschaftssitzung gesagt, dass es ein harter Brocken wird gegen eine Mannschaft, die gut in die Saison gestartet ist, ambitioniert ist mit dem Ziel aufzusteigen und uns aus dem Wettbewerb zu kegeln. Unterschätzen ist nicht, wir wollten weiterkommen, egal wie. Das ist so eingetreten. Das müssen wir auch so mitnehmen. Wir sind nach einer Führung des Gegners zwei Mal zurückgekommen. Bei den gefährlichen Aktionen von Erfurt gingen unsererseits Fehler im Spielaufbau voraus. Wir waren heute zu fahrig, zu ungenau und teilweise auch zu unkonzentriert und sind in Kontern unseren eigenen Fehlern hinterher gelaufen. Wir haben aber zu wenig Fußball gespielt, zu wenig kontrolliert und den Ball laufen gelassen. Dadurch haben wir es uns auch schwer gemacht, klare Chancen heraus zu spielen. Aber wir haben, das muss man der Mannschaft anrechnen, immer eine Antwort auf einen Rückstand gehabt. Am Ende war es ein Weiterkommen durch den Willen, das
 Durchsetzungsvermögen und die Kraft. Wenn man vier Tore macht, ist es am Ende auch verdient, selbst wenn es für den Gegner bitter ist.“